Kinder pflegen in Osttirol

Ich bin Özge

Ich habe die Ausbildung zur Pflegefachfrau in Köln gemacht und war zu Beginn meines 2ten Lehrjahres für vier Wochen in Osttirol in Österreich.

Wo warst du genau?

Den Einsatz absolvierte ich in der Firma „Cura Plus“. Die Firma ist spezialisiert auf die mobile Kinderkrankenpflege, als auch für die ambulante Pädiatrische- und Erwachsenenintensivpflege. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit verschiedensten Berufsgruppen, wie beispielsweise den Physiotherapeuten, Logopäden und dem Palliativteam.

Die Firma ist, innerhalb von Tirol, der einzige Ambulante Pädiatrische Pflegedienst. Der Firmensitz ist in Klagenfurt am Wörthersee, die Klienten sind jedoch ortsübergreifend.

„Kinder pflegen. Familien begleiten“
Das Motto beschreibt ganz gut das Aufgabenfeld. Die Familie ist ein großer Teil in der Pflegerischen Betreuung der Kinder.
Und welche Aufgaben hattest du?

Meinen Einsatz absolvierte ich im Bereich der Mobilen Kinderkrankenpflege und der pädiatrischen Intensivpflege. Ich wurde in ein sehr herzliches, offenes und humorvolles Team aufgenommen und habe mich sofort wohlgefühlt.

 

Die Kinder, bei denen ich war, sind zwischen 4-11 Jahre alt. Die Dienstzeiten variieren, je nach Familie. Meistens begann er Morgens um 8 Uhr oder aber Mittags um 12 Uhr und endete gegen 15:30-19:30 Uhr, demnach arbeitet man um die 8-12 Stunden. Hin und wieder hat man in Österreich zwei Kinder am Tag, in der Regel ist man jedoch die ganze Schicht über bei einer Familie/einem Kind. Da die Klienten ortsübergreifend sind, könnten die Fahrtzeiten etwas länger ausfallen.

Ich wurde gezielt, sowohl theoretisch als auch praktisch, angeleitet und durfte nach Anleitung und Absicherung der diplomierten Pädiatrischen Intensivkrankenschwester einige Aufgaben selbstständig übernehmen. Bei bestimmten Aufgaben war immer die zuständige Kraft unmittelbar an meiner Seite.

Und deine Unterkunft?

 

Untergekommen bin ich den Monat über im Hotel „Wildauers Haidenhof“ in Lienz. Ich wurde zuvorkommend und mit offenen Armen empfangen.
Eine Küche hatte ich nicht, jedoch gab es die Straße runter mehrere Supermärkte und 20 Minuten vom Hotel entfernt die Stadt, so dass ich, wenn ich die Lust hatte, mir etwas holen gehen konnte.

In meiner Freizeit bin ich viel durch Lienz gelaufen und habe mir die Stadt und die Umgebung angeschaut. An freien Tagen bin ich auch raus aus der Stadt in den
nächstgelegenen Ort rüber, unter Anderem nach Klagenfurt am Wörthersee.

Meine Erfahrung
Ich fand die Zeit dort unglaublich schön und lehrreich. Sei es die persönliche Erfahrung oder aber beruflich. Meine Fachkompetenz, als auch den Umgang im pädiatrischen Bereich konnte ich erweitern und verfestigen.

Wer hat mich unterstützt?

Erasmus+

Finanzielle Unterstützung gab es vom EU-Programm Erasmus+ Berufsbildung. Erasmus+ fördert Auslandsaufenthalte während und nach der Ausbildung.

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